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Die Biedermeierzeit steht für eine Vielzahl von Attributen, die heute wieder Wertigkeit erhalten: Begriffe wie „Gemütlichkeit“ und „Sommerfrische“ wurden in dieser Zeit geprägt, Familie stand im Vordergrund, freundliches soziales Miteinander, Hausmusik, Naturverbundenheit, Charmantes in Mode, Malerei, Musik und Literatur…

 

 

  
 

  Spielplan 2012
  (zum Öffnen anklicken)

Mit dem Strandmodell „Baden wie im Biedermeier“ will der Haynaer Strandverein Betreiberideen von Heavy-Metal-Konzerten über Highspeed-Surfen bis zum Strandquadrennen eine gänzlich anders geartete Variante entgegensetzen.

Sehen Sie hier die: "Rotbauchunkengeschichte" vom Biedermeierstrand 2011
Impressionen von der Uraufführung "Grimms Märchen" (2011):

Die Uraufführung des nächtlichen Musiktheaterspektakels „Grimms Märchen“ am Biedermeierstrand mit dem Ensemble des Musik-, Theaterförderverein Priester endete mit tosenden Standing Ovations. Die Zuschauer erwartete ein atemberaubendes Seepanorama. Die Abendsonne im Rücken der Gäste taucht Bühne, Wasser und die gegenüberliegende hügelige Waldlandschaft in fantastisches Licht. Minütlich ändert sich so das Bühnenbild in grandioser Schönheit. Genau passend hierzu gelang die Inszenierung - dicht und packend von Anfang an. Die Zuschauerfläche wird im Halbkreis flankiert von vier liebevoll von der Bühnenbildnerin
Daniela Hussel gestalteten Blockhäuser, in denen die Märchendorfbewohner leben. Auf den Terrassen wird gespielt, zwischen den Zuschauern und auf der großen Bühne im Mittelpunkt. Um den Blick auf die Naturkulisse ungehindert zu ermöglichen, wurde komplett auf Bühnenaufbauten verzichtet. Zu Beginn bereits bietet sich den Besuchern ein zauberhaftes Bild: Auf den Blockhausterrassen sind durch die Darsteller Gemälden gleich Märchenszenen eingefroren, in denen Märchen wie Rotkäppchen, Frau Holle, das tapfere Schneiderlein, Schneewittchen, Schneeweißchen und Rosenrot, Hänsel und Gretel, Rapunzel und ihr Prinz… zu erkennen sind.
Dann erwachen sie zum Leben und erzählen den Gästen vier der unbekanntesten Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm: Köstlich einfältig die Geschichte der klugen Else, unendlich traurig der arme Junge im Grab, grausig das Märchen vom Mädchen mit den abgehackten Händen, kämpferisch und wahrlich heldenhaft die Geschichte vom Sohn des Besenbinders – und dann die Bösewichter: Die Hexe aus Hänsel und Gretel, ein Räuber aus den Bremer Stadtmusikanten, die böse Stiefmutter aus Schneewittchen, der Teufel mit den drei goldenen Haaren, der Wolf aus Sieben Geißlein, das Rumpelstilzchen mischen sich unter die Zuschauer und versetzen diese gehörig in Schrecken. Fulminante Chöre, einfühlsame Soli, rasante Choreographien, grausige Masken, aufwändige Kostüme, Wasser, Feuer, Musik, Humor, bis zu sensibel eingesetzten Lasereffekten, die tausenden Glühwürmchen gleich die Szenerie erhellen– mit fast 50 Darstellern am abendlichromantischen Biedermeierstrand professionell inszeniert– und die Zuschauer immer mittendrin... Und klar: Die Märchensammlung der Brüder Grimm stammt aus dem Biedermeier - und gehört somit auf den Spielplan am Biedermeierstrand.

 
 

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